Scheidungs- oder Trennungsphase

Ich unterstütze Sie gerne bei ihrer Scheidung und stehe Ihnen nicht nur mit meiner langjährigen juristischen Praxiserfahrung zur Verfügung, sondern habe mich auch intensiv mit Konfliktbearbeitungsmethodenauseinandergesetzt, da ich viele Jahre Mediation und Konfliktmanagement an der Fachhochschule St. Pölten sowie das Wahlfach Verfahrensablauf Methoden und Phasen der Mediation unter besonderer Berücksichtigung verhandlungs- und lösungsorientierter Ansätze am Juridicum Wien unterrichtet habe.

Der richtige Umgang mit Konflikten ist nicht nur für einvernehmliche Lösungen wichtig, sondern auch für strittige Scheidungen, hier hilft es nämlich auch einzuschätzen, wann es von Vorteil ist, eine Situation zu deeskalieren und wann konfrontatives Verhalten zum Ziel führt.

 

 

Was Sie bei Ihrer Scheidung unbedingt beachten sollten:

 

Nicht vorschnell ausziehen

Wenn Sie ohne Zustimmung Ihres Partners von zu Hause ausziehen, könnte das ein Gericht in einem Scheidungsverfahren als böswilliges Verlassen und damit als schwere Eheverfehlung werten. Im schlimmsten Fall kann dies lebenslange Unterhaltszahlungen an den Ehepartner zur Folge haben. Das Ausziehen ist dann keine Eheverfehlung, wenn der andere Partner mit der Trennung der Haushalte einverstanden ist. Dies sollte in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten werden, um Beweisprobleme zu vermeiden.

 

Argumente sammeln und Beweise sichern

Beweise für die Eheverfehlungen des Partners sichern eine bessere Verhandlungsposition für die einvernehmliche Scheidung und eine günstigere Position in einem Gerichtsverfahren, falls die einvernehmliche Scheidung nicht möglich ist. Es ist daher sinnvoll relevante Unterlagen wie zB Kreditkartenabrechnungen, Kontobelege, Einkommensnachweise zu kopieren, um sich Klarheit über die Finanzen zu verschaffen.

Weiters sollte man SMS des Partners sichern, bei Verletzungen unbedingt zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen, bzw. gegebenenfalls einen Detektiv beauftragen.

Sich über die rechtlichen Möglichkeiten informieren

Eine Scheidung hat weitgehende finanzielle Folgen, wie z.B. Unterhaltsansprüche und die Absicherung im Alter. Da muss jede Regelung gut überlegt sein. Deshalb ist es besonders wichtig, sich zu informieren, welche rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen ein Verhalten oder eine Regelung von Scheidungsfolgen haben kann.

Zudem ist die Scheidung oft nicht die einzige Lösung für Probleme in der Ehe, sondern können Rechte und Pflichten auch in der Ehe durchgesetzt werden.

Es ist z.B. möglich, auch in der aufrechten Ehe Unterhaltsansprüche durchzusetzen, mit gerichtlicher Bewilligung auszuziehen oder den Unterhalt für die Kinder zu regeln. 

 

Nicht verunsichern lassen

Lassen Sie sich nicht einschüchtern, wenn Ihr Partner damit droht, dass er im Falle der Nichteinigung (zu seinen Konditionen), dass er das Verfahren gewinnen werde, Sie die Kinder nicht mehr wiedersehen werden, oder sonstige Negativszenarien vorhersehen will. Informieren Sie sich unbedingt über die Folgen der Vorschläge des Partners und welche Alternativen Ihnen zur Verfügung stehen.

Die Ankündigung, die Scheidungsklage einzubringen, wenn der andere den Vorschlägen nicht zustimmt, sollte jedenfalls für diesen kein Grund sein, klein beizugeben. Wer sich aus Furcht vor einem Scheidungsverfahren vorschnell mit allem einverstanden erklärt, verliert oft weit mehr, als er sich an Kosten erspart.

 

Informieren Sie sich über Ihre Möglichkeiten.

KontaKt

MAG. GUDRUN MOSER-REISINGER

Rechtsanwältin

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